Lasergeschweißte Handelsprofile aus Edelstahl werden zur gängigen Ausführung im Atombereich

PUBLISHED 20 Januar 2017

Im Bereich der Atomkraftwerke wurde Laserschweißen jahrelang skeptisch betrachtet. Doch diese Methode birgt viele Vorteile, die sich beim Bau von Atomreaktoren bezahlt machen. Das erfreut neben Sicherheitsexperten auch Ingenieure und Designer.

Nuclear Power Plant

Die Bedenken der Vergangenheit werden beseitigt

Handelsprofile aus Edelstahl Rostfrei stießen beim Bau von Atomreaktoren in der Vergangenheit oft auf Bedenken und Skepsis. Nicht nur die Qualität wurde angezweifelt. Auch die Ausführung und Wiederholbarkeit der Schweißnaht wurden in Frage gestellt.

Obwohl alle Argumente für das Laserstrahlschweißen sprechen, wurde diese Ausführung immer vom Kern und vom Primärkreislauf des Atomreaktors fern gehalten. In seltenen Fällen kam die lasergeschweißte Ausführung vor allem im Bereich von Edelstahl-Plattformen zum Einsatz.
Doch dieser Ansatz hat sich in den letzten Jahren geändert. So ist die Akzeptanz von lasergeschweißten Handelsprofilen aus Edelstahl schrittweise gestiegen. Anfänglich wurden diese als Filterhalterungen verwendet. Danach auch als Strukturelemente von Kühlwasserbecken und Druckbehältern im Sekundärkreislauf. Letztendlich wurden lasergeschweißte Profile gewählt, um als Gerüst vom Reaktorkern zu dienen.

Vorteile des Laserschweißens

Dieses Umdenken hin zu lasergeschweißten Profilen wurde durch wiederholte Qualitätsnachweise möglich.
Des weiteren hat die andauernde Verbesserung der eingesetzten Kontrollmethoden, welche die Nahtqualität belegen, dazu beigetragen. Doch auch die allgemeinen Vorteile der Schweißtechnologie haben ihren Beitrag hierzu geleistet.
An erster Stelle ist dabei der geringe Verzug zu nennen, welcher hohe Präzision und enge Toleranzen erzielt. Diese Eigenschaften wären im Falle von konventionellen Schweißnähten nur mit erheblichem Mehraufwand im Richtprozess oder sogar durch Planfräsen möglich.

Ausführung in hoher Qualität

Mitarbeiter der Qualitätsabteilung von Montanstahl haben an fachspezifischen Lehrgängen teilgenommen. Dort wurden sie zu „Second Level Operators“ für visuelle Testmethoden sowie der Farbeindring- und Ultraschallprüfung ausgebildet.
Diese zerstörungsfreie Prüfungen (non-destructive test, NDT) sind mittlerweile zu einer etablierten Prüfmethode geworden, wenn es um die Bewertung einer Laserschweißnaht für Atomanwendung geht.
Zudem spielen weitere Anforderungen eine Rolle. Dazu zählen zum Beispiel die Verfügbarkeit des Rohmaterials bei ausgewählten Lieferanten. Diese müssen wiederum spezielle chemische Eigenschaften des Werkstoffes garantieren.

Laserschweißen bietet Ingenieuren Entscheidungsfreiheit

Im Gesamtservicepaket, welches Montanstahl anbietet, ist zum einen die Produktionsbesichtigung durch die Kunden vorgesehen. Zum anderen enthält es auch die Fertigung nach einem einheitlich vereinbarten Qualitätsplan.

All diese Maßnahmen geben den Ingenieuren und Planern absolute Freiheit. Denn sie können sowohl genormte Handelsprofile aus Edelstahl Rostfrei, als auch lasergeschweißte Spezialprofile auf Maß in ihren Projekten für Kernkraft-Anwendungen verplanen.

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